Spirituality is not shopping
Zenita Komad
Jewish Museum Vienna
ISBN: 978-3-901398-61-2

Younger Than Jesus
Artist Directory (The essential handbook to the future of art)
Phaidon 2009
ISBN: 9780714849812

Cella
Hrsg.: Christoph Bertsch, Silvia Höller
Verlag Skarabaeus, 2010
ISBN: 9783708232683

Best of Austria
Hrsg.: Lentos, Kunstmuseum Linz
Verlag Bibliothek der Provinz, 2009
ISBN: 9783852529844

In Between, Austrian Contemporary Art
Hrsg.: bmukk

30×2 Sessel/Stühle
Hrsg.: Peter Weibel und Ralph Schilcher
Literaturverlag Droschl, 2008
ISBN: 9783854207566

Zenita Komad – Opus IV. Selected Works
Hrsg.: Ralph Schilcher und Markus Mittringer
Zenita Universe Productions, Wien 2008
ISBN 978-3-9502582-0-2

Interviews 2
Hrsg.: Gerald Matt, Ausst.-Kat. Kunsthalle Wien, Wien
Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2007
ISBN 978-3-86560-364-7

Erzählungen -35/65+. Zwei Generationen
(Narratives -35/65+. Two Generations)

Hrsg.: Peter Pakesch, Ausst.-Kat. Kunsthaus Graz am Landesmuseum Joanneum, Graz
Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2006
ISBN 978-3-86560-184-1

Zenita Komad – New Works
Ausst.-Kat. Galerie Suzanne Tarasiève, Paris
Mit einem Text von Markus Mittringer
Paris 2006

Superstars. Das Prinzip Prominenz. Von Warhol bis Madonna
Hrsg.: Ingried Brugger, Ausst.-Kat. Kunsthalle Wien / BA-CA Kunstforum, Wien
Hatje Cantz, Ostfildern-Ruit 2005
ISBN 3-7757-1635-1

Lebt und arbeitet in Wien II. 25 Positionen aktueller Kunst
Ausst.-Kat. Kunsthalle Wien, Wien
Hrsg: Lucas Gehrmann, Gerald Matt, Kunsthalle Wien
Wien 2005
ISBN 3-85247-057-9

Referenzen an das Unbestimmte. Die Kunst, die Künstler, das Kunstmuseum
Hrsg.: Peter Noever, MAK, Wien 2004
ISBN 3-900688-57-5

Faites l’impossible!, Wien, 2004
Hrsg.: Ralph Schilcher und Zenita Komad, 100 Stück

Symphonie der fröhlichen Klagelieder, Wien, 2003
Hrsg.: Ralph Schilcher und Zenita Komad, 100 Stück

Requiem. Kyriai Doxai, Wien, 2002
Hrsg.: Ralph Schilcher und Zenita Komad, 100 Stück

Best of Austria – Eine Kunstsammlung

Ein Projekt für Linz 2009, Kulturhauptstadt Europas
Kurator: Stella Rollig

Wie kommt die Kulturhauptstadt Europas zu einer Kunstsammlung, die ihrer würdig ist? Ganz einfach: Sie geht sammeln.

Eine Hauptstadt – und sei es auch bloß für ein Jahr – braucht eine Kunstsammlung, die diesem Rang und der damit verbundenen Erwartung an nationale Repräsentation entspricht. Indessen: Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Also sind das Lentos Kunstmuseum und Linz09 sammeln gegangen mit der Bitte, der Kulturhauptstadt großzügig zu helfen, ihre Rolle würdig zu erfüllen.

Mit dem Resultat, dass sich knapp hundert Spitzenwerke aus österreichischen Sammlungen in der Kulturhauptstadt Linz zusammenfinden. Über dreißig österreichische Museen, Stiftungen und Unternehmenskollektionen von Wien bis zum Bodensee stellen je drei Werke zur Verfügung. Quer durch sämtliche Stilrichtungen und mehrere Jahrhunderte fokussieren die Exponate den Blick auf den vielfältigen Kunstbesitz des Landes.

Die ideale Sammlung, als Summe unterschiedlicher Potenziale. Gibt es so etwas? Und wie könnte eine solche Sammlung aussehen? Was sind die Kriterien der Auswahl? Nach welchen Maßstäben wird die Qualität von Kunst bestimmt?

Ganz bewusst wurde die Auswahl an die TeilnehmerInnen delegiert: Sie wurden um ihre eigene Entscheidung gebeten, um die ihnen adäquat erscheinende Vermittlung des Profils ihrer Häuser und Bestände zu ermöglichen.

Ab dem Neujahrstag 2009 wird über vier Monate lang im Lentos präsentiert, wie eine ideale Kunstsammlung aussehen könnte, als temporäre, spielerische Versuchsanordnung. Wie bei den meisten Sammlungen ist auch diese Zusammenstellung vom Zufall geprägt, von persönlichen Vorlieben, finanziellen und räumlichen Möglichkeiten. BEST OF AUSTRIA legt Zeugnis davon ab, wie divers und kontingent sich Kunstwerke zu Ensembles fügen und welche Rolle die harmonisierende Kraft der Institution Museum spielt. Gemeinsam ist den gezeigten Werken die hohe Qualität eines im weitesten Sinne nationalen Eigentums.

BEST OF AUSTRIA erzählt eine Geschichte der Schaulust und stößt eine Debatte über Maßstäbe und Kriterien von „Best of“ an. Sind es die teuersten, die bekanntesten, die meist publizierten Bilder und Objekte, die stellvertretend in Linz gezeigt werden? Sind es die Favoriten von DirektorInnen und SammlungsleiterInnen, die unbekannte Schätze ins Licht stellen wollen?

Wenn sich in diesem Spannungsbogen trefflich streiten lässt über Auswahl, Qualität, die Repräsentation „nationalen Eigentums“ und was das sogenannte „kulturelle Erbe“ bedeutet – umso besser.

Teilnehmende Institutionen
Albertina, Belvedere, Burgenländische Landesgalerie, Essl Museum, EVN Sammlung, Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien, Kontakt. The Art Collection of Erste Bank-Group, Kunsthaus Bregenz, Kunsthistorisches Museum, Landesmuseum Joanneum: Alte Galerie / Neue Galerie, Leopold Museum, Liechtenstein Museum, MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, MUMOK Museum moderner Kunst, MUSA - Museum auf Abruf, Museum der Moderne Salzburg, Museum moderner Kunst Kärnten, Niederösterreichisches Landesmuseum, Oberösterreichische Landesmuseen, Österreichisches Filmmuseum, Salzburg Museum - Neue Residenz, Sammlung T-Mobile Austria, Sammlung Verbund, Stift Admont - Museum für Gegenwartskunst, STRABAG Kunstforum, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Vorarlberger Landesmuseum, Wien Museum